Esslinger ReparaturCafé

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Murks? Nein danke!
Wie Dinge länger funktionieren könn(t)en

Bei vielen Produkten wird heute die Lebensdauer von Seiten der Hersteller absichtlich verringert. Dieses nachweisbare Phänomen wird als „geplante Obsoleszenz“ bezeichnet und schadet Verbrauchern und Umwelt gleichermaßen. Viele Konsumgüter könnten ohne Mehrkosten deutlich haltbarer gemacht werden, wodurch sich rund 100 Milliarden Euro pro Jahr alleine in Deutschland für eine nachhaltigere Lebensweise freisetzen ließen.¹ Als Initiator von MURKS?NEIN DANKE! e.V. zeigt der bekannte Buchautor Stefan Schridde konkrete Lösungen und Handlungsoptionen für mehr Haltbarkeit und Kreislaufwirtschaft auf.
Er macht deutlich wie wir Murks erkennen und vermeiden können und warum das gemeinschaftliche Handeln zum Beispiel in Reparatur-Cafés einen wirksamen Beitrag zu einer verantwortungsvolleren Wirtschaftsweise darstellt.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, dem 14. Nov. um 19:30 Uhr im Alten Rathaus in Esslingen statt.
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»Nausschmeißa? Hanoi!« Unter diesem Motto werden im ReparaturCafé kaputte Dinge selbst, gemeinsam mit Experten oder anderen Teilnehmern repariert.
Ob Kleidung, kleine Möbel, Elektrogeräte oder andere Gebrauchsgegenstände – ein Kandidat fürs ReparaturCafé ist alles, was kaputt ist, aber zu schade zum Wegschmeißen – und alles, was von einem Menschen getragen werden kann. Hier lassen sich Rohstoffe, Ressourcen und eigenes Geld sparen, man trifft nette Menschen, hilft oder lässt sich helfen oder trinkt einfach nur einen Kaffee.
Mehr Informationen finden Sie hier: forumzfesslingen.wordpress.com/
Hier gehts zum Bericht in der Esslinger Zeitung: Reparatur Café

Das Reparatur-Café findet alle zwei Monate statt, immer am letzten Samstag im Monat.
Nächster Termin:
25. November 2017
von 11:00 bis 17:00 Uhr
im ZAK – Zentrum für Arbeit und Kommunikation, Franziskanergasse 7 (beim Blarerplatz)

 

 

Politische Matinée: Vom Anfang und Ende des Kapitalismus

Vortrag und Diskussion mit Ulrike Herrmann

Datum: Sonntag, 26. November 2017, 10:30 – 12:30 Uhr,
Ort:        Esslingen: Kulturzentrum DIESELSTRASSE

Drei schwere Finanzkrisen in nur zehn Jahren zeigen: Der Kapitalismus tritt in eine neue Phase ein.
Ulrike Herrmann erklärt, wie der Kapitalismus entstanden ist, warum Geld und Kapital nicht das Gleiche sind, warum Geld nicht reich macht, warum Großkonzerne herrschen, warum die Globalisierung kein Problem darstellt – und warum der Kapitalismus zusammenbrechen wird.
Ulrike Herrmann ist Wirtschafts­korrespondentin, Publizistin und Redakteurin bei der Berliner taz.

Eine Veranstaltung der AG Politische Matinee, , ESIG – Esslinger Initiative für Gemeinsinn e. V., DIE LINKE Esslingen, attac Esslingen und des Arbeitskreises Ökonomie.

Spendet für FESTO, damit die AG sich das Geld für die neue Kreuzung leisten kann.

Festoturm   
FESTO hat unsere Stadtverwaltung, und die Mehrheit der Stadtmütter und -Väter überzeugt: „wenn Sie uns nicht unterstützen, bleiben wir langfristig nicht hier!“ Für FESTO gibt’s daher gemäß seiner „Bedeutung“: die Genehmigung für den Bau des ökologisch umstrittenen Ingenieurturms auf dem Zollberg; und Kreuzungen, die den Stau durch den dadurch verursachten zusätzlichen Pkw-Ziel- und Quellverkehr abmildern sollen. Die Kofinanzierung der 2,6 Mio € teuren Kreuzung wurde 2013 vertraglich vereinbart. FESTO verpflichtete sich, 24,4% der Kosten zu bezahlen. Müssen Verträge für jeden gelten? Jetzt bettelte FESTO bei OB und Gemeinderat: man könne von den vertraglich zugesagten 634.000 € nur 317.000 € bezahlen: also bitte, liebe Stadt. Das „böse“ Land zahlt ja nur übliche Preise für die von FESTO eingebrachten Grundstücke! FESTO jedoch hat Höchstpreise erwartet!
FESTO schreibt 2015 Rekordumsätze: 2,64 Mrd € mit zweistelligen Zuwachsraten in Kernmärkten! Über Gewinne schweigt die AG, doch es seien „genug, um kräftig zu investieren“. „Wieso zahlt die Stadt dann für FESTO zusätzlich 317.00 €?“ fragen sich viele Esslinger. Die Stadt kann kaum Ihr Klinikum finanzieren, sie hat schon riesige Schulden und muss sich für die Sanierung von drei Neckarbrücken noch weiter verschulden! OB Zieger stellt sich wieder mal „schützend vor FESTO!“ und „Zähneknirschende“ Gemeinderäte von SPD, CDU und Freien Wählern sind unfähig zu einem NEIN. Es sei „ein Beitrag zur vertrauensvollen Zusammenarbeit!“ Die sich Esslingen also von FESTO erkaufen muss?
„Da müssen wir FESTO helfen“ so Rainer Seybold von ESIG, der Esslinger Initiative für Gemeinsinn! Der arme Familienbetrieb! Das rührt uns zu Tränen. Also starten wir eine Spendenkampagne für FESTO.
Konto FESTO AG, IBAN DE62 6117 0076 0041 0100 00 Verwendungszweck: Kreuzungskreuzer.
(Manchmal kann man das Verhalten unserer OBeren nur mit Humor ertragen.)