Esslinger ReparaturCafé

»Kaputt ist keine Antwort! « Unter diesem Motto können im ReparaturCafé
kaputte Dinge selbst, gemeinsam mit versierten Helfern oder anderen
Gästen repariert werden.
Ob Kleidung, kleine Möbel und andere Dinge aus Holz, Geräte mit und ohne
Kabel, Spielzeug oder andere Gebrauchsgegenstände: alles, was kaputt
ist, aber zu schade zum Wegwerfen ist ein Kandidat fürs ReparaturCafé.
Einzige Einschränkung: pro Gast nur ein Gegenstand, der nicht grösser
und schwerer sein darf als ein Mensch tragen kann – die Waschmaschine
muss also zu Hause bleiben.
So lassen sich Rohstoffe, Ressourcen und nicht zuletzt eigenes Geld
sparen, man trifft nette Menschen, hilft oder lässt sich helfen, lernt
etwas dazu oder trinkt einfach nur einen Kaffee.
Mehr Informationen finden Sie hier: www.reparaturcafe-esslingen.de

Das Reparatur-Café findet alle zwei Monate statt:
Nächster Termin:
16.März 2019
von 11:00 bis 17:00 Uhr
im ZAK – Zentrum für Arbeit und Kommunikation, Franziskanergasse 7 (beim Blarerplatz)
Weitere Termine:
18.Mai, 20.Juli, 21. September, 16.November

Politische Matinée: Wohn-T-raum. Auswege aus der Wohnungsnot?

Impulsreferate und Diskussion mit
  

Renate Schaumburg,  Ralf Brenner

und Hubert Arnold

Moderation: Reinhold Riedel

Datum: Sonntag, den 24.März 2019, 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Ort:        Kulturzentrum Dieselstrasse, Dieselstr. 26, Esslingen

Mehrgenerationenwohnen (MGW): In Zeiten der zunehmenden Individualisierung, der Veränderung traditioneller Familienformen und einer längeren Lebenserwartung können neue Wohnmodelle ein Miteinander der Generationen fördern. MGW kann eine Antwort auf gesellschaftliche und demografische Veränderungen sein.
Renate Schaumburg, Kinderkrankenschwester, Dipl. Sozialpädagogin, Bürgermentorin, war
von 1992 bis 2018 bei der Stadt Esslingen als Abteilungs- und Amtsleiterin im Amt für Soziales und Sport tätig. Das Thema Wohnen in all seinen Facetten war ihr beruflich und privat ein wichtiges Anliegen. Sie wird von Projekten des MGW berichten, die sie kennt und auch aus eigenen Erfahrungen von deren Vor- und Nachteilen.
Jeder braucht eine Heimstatt: Heimstatt Esslingen e. V. vermietet seit über 30 Jahren abgeschlossene Wohnungen an ehemals wohnungslose Menschen. Inzwischen ist der Bestand an angemieteten, überlassenen oder eigenen Wohnungen auf ca. 80 angestiegen. Die MieterInnen werden bei Bedarf durch Sozialarbeit unterstützt. Daneben setzt sich der Verein für mehr Gerechtigkeit und ein menschenwürdiges Auskommen armer und ausgegrenzter Menschen ein.
Ralf Brenner, Sozialarbeiter, ist seit 2004 Geschäftsführer des Vereins mit 15 MitarbeiterInnen. Er berichtet aus der langjährigen Arbeit der Heimstatt, sucht nach den Ursachen für Armut und Wohnungslosigkeit; und fordert radikalere Lösungen für diese gesellschaftlichen Probleme.

Grüne Höfe in der Vorstadt: In den ersten Jahren nach der Jahrtausendwende kam in der Stadtverwaltung und im Gemeinderat die Überbauung eines Gärtnereigeländes entlang der Stuttgarter Straße auf den Plan. Konventionell über Bauträger oder, wie in Tübingen und Freiburg damals en vogue, als Gemeinschaftliches Bauen? Das war die heftig diskutierte Frage.
Hubert Arnold war Lehrer. Etwa 4 Jahre vor seiner Pensionierung hat er sich gemeinsam mit seiner Frau um selbstbestimmtes Wohnen in Gemeinschaft für die noch vor ihnen liegenden Lebensjahre bemüht. In 5 verschiedenen Gruppierungen an 5 verschiedenen Orten sind sie aus unterschiedlichen Gründen gescheitert. In den „Grünen Höfen“ Esslingen waren sie erfolgreich. Das Projekt Grüne Höfe wird vorgestellt. Nach der Matinee bietet Hubert Arnold einen Rundgang zu einigen markanten Gebäuden des Projektes an, die nur wenige Meter entfernt vom Kulturzentrum stehen.
Eine Veranstaltung von AG Politische Matinee in Kooperation mit Kulturzentrum Dieselstraße, Interkulturelles Forum Esslingen e. V. (adg), ESIG – Esslinger Initiative für Gemeinsinn e. V. und DIE LINKE Esslingen.