Politische Matinée: Der Fall Julian Assange


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„Wenn das Aufdecken von Verbrechen wie ein Verbrechen behandelt wird, dann werden wir von Verbrechern regiert“ Edward Snowden.
Am 11. April 2019 wurde der Journalist und Wikileaks-Gründer Julian Assange aus der ecuadorianischen Botschaft in London, wo er Asyl gefunden hatte, herausgeschleppt. Er ist seither in dem Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh inhaftiert. Ab Ende Februar 2020 werden britische Gerichte über einen Auslieferungsantrag der USA entscheiden, die Julian Assange eine Verschwörung mit Chelsea Manning zum Einbruch in Pentagon-Computer vorwerfen.
Falls er ausgeliefert wird, könnten ihm weitere Anklagen nach dem „US-Espionage Act“ von 1917 und die Todesstrafe drohen. Und das nicht weil er kriminelle Taten begangen hat, sondern weil er Kriegsverbrechen und kriminelle Machenschaften enthüllt hat – im Irak, in Afghanistan und anderswo. Der Ausgang des Verfahrens von Julian Assange wird zeigen, wie es um die Presse- und Meinungsfreiheit bestellt ist.

Mathias Bröckers ist freier Journalist, der unter anderem für die taz und Telepolis schreibt. Neben Artikeln, Radiosendungen und Beiträgen für Anthologien veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Seine Werke „Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf“ (1993) und „Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9.“ (2002), und zuletzt „Wir sind die Guten – Ansichten eines Putinverstehers“ (2014), wurden internationale Bestseller.

Eine Veranstaltung von AG Politische Matinee in Kooperation mit Kulturzentrum Dieselstraße, Interkulturelles Forum Esslingen e.V. (adg) und DIE LINKE Esslingen

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